Tipps & Nützliches

Nützliche Informationen

Zu den Öffnungszeiten (Mittwoch bis Sonntag von 13:00 – 16:30 Uhr) können Sie entweder unsere Katzen besuchen oder mit einem Hund spazieren gehen.

Kinder und Minderjährige dürfen nicht alleine mit unseren Hunden gehen. Die erwachsenen Begleitpersonen müssen die Hunde an der Leine führen! Es ist grundsätzlich nicht gestattet mit einem unsere Hunde für einen Spaziergang mit ihm im Privatauto wegzufahren. Hunde müssen bis spätestens 16:30 Uhr wieder zurück gebracht werden!

Information über das Risiko der Innehabung von und dem Kontakt zu Tieren

Wir weisen darauf hin, dass jegliche Kontaktaufnahme der Eigenverantwortung unterliegt. Das Spazierengehen mit einem Tierheim-Hund erfolgt auf eigenes Risiko. Eltern, oder deren Vertreter, müssen ihre Aufsichtspflicht über Minderjährige (Kinder unter 18 Jahre) unbedingt wahrnehmen. Tiere , egal welcher Gattung oder Rasse sie angehören, können irgendwann eine Gefahrenquelle darstellen. Es ist grundsätzlich nicht vorhersehbar, ob Sie oder Ihr Kind von einem Tier verletzt werden, oder ob ein Sachschaden an Ihren persönlichen Dingen entsteht. Falls es jedoch dazu kommen sollte, können sowohl physische, als auch psychische Verletzungen auftreten – auch Spätfolgen -, bzw. ein finanzieller Schaden entstehen. Das Tierheim Dechanthof, Verein „Die gute Tat“ übernimmt hierfür keinerlei Haftung, bzw leistet Schadenersatz.

Das Betreten der jeweiligen Tierunterkünfte ist grundsätzlich den Angestellten des Tierheimes vorbehalten. Betrete ich die jeweiligen Tierunterkünfte trotzdem, so geschieht dies auf eigenes Risiko und eigene Gefahr.

Wir sind nicht befugt, bei Privatpersonen Kontrollen durchzuführen oder Tiere abzunehmen. (Ausnahme: Tiere, die durch unser Tierheim vermittelt wurden = Platzkontrolle)
Immer wieder werden uns Fälle von schlechter Tierhaltung, Verwahrlosung oder Misshandlung von Tieren gemeldet. Da wir keine Behörde sind, können wir auch nicht aktiv eingreifen. Wir ersuchen Sie, sich an den zuständigen Amtstierarzt zu wenden. Der Amtstierarzt wird die notwendigen Maßnahmen treffen. Bei Gefahr in Verzug (z.B Beobachtung einer Tierquälerei) wenden Sie sich zusätzlich an die zuständige Polizeistation.

Amtstierärzte der NÖ Bezirksverwaltungsbehörden

Die erste Instanz für den Vollzug des Veterinärwesens und damit die direkte Anlaufstelle für die Problemlösung vor Ort, sind die Amtstierärzte in den Verwaltungsbezirken. In Niederösterreich sind alle Bezirkshauptmannschaften und Magistrate der Städte mit eigenem Statut mit Amtstierärzten besetzt. Diese stehen zu den Amtsstunden für Anfragen im Rahmen der amtstierärztlichen Aufgabengebiete und Problemstellung zur Verfügung.

Außerhalb der Amtsstunden der Bezirkshauptmannschaften und Magistrate der Städte mit eigenem Statut steht in jedem Viertel Niederösterreichs ein Amtstierarzt im Rahmen der Rufbereitschaft für Notfälle zur Verfügung. Die Erreichbarkeit können Sie über die nächstgelegene Polizei- oder Gendarmeriedienststelle erfragen.

Der öffentliche Veterinärdienst erfüllt ein breites Spektrum an Aufgaben in der Tierhaltung und in der Lebensmittelproduktion:

  • Überwachung der Produktion von Lebensmitteln tierischer Herkunft
  • Tierseuchenbekämpfung
  • Überwachung des Tierverkehrs und des Verkehrs mit tierischen Produkten
  • Kontrolle der Tierhaltung
  • Kontrolle der Tierzucht
  • Kontrolle des Tiertransportes
  • Kontrolle des Tierschutzes
  • Überwachung der Anwendung von Tierarzneimitteln
  • Überwachung der Entsorgung von tierischen Abfällen und der Tierkörperbeseitigung
  • Aufsicht über die tierärztlichen Ordinationen und Hausapotheken

Als nächste Instanz besorgt der Landeshauptmann die Veterinärangelegenheiten, die von der jeweiligen Landesveterinärdirektion administriert werden.

Oberste Instanz ist die Veterinärverwaltung im Bundesministerium für Gesundheit. Der Österreichische Verfassungsgerichtshofes hat in einer Entscheidung vom 13. Dezember 1950 das Veterinärwesen wie folgt definiert:

„Das Veterinärwesen umfasst alle Maßnahmen, die zur Erhaltung des Gesundheitszustandes von Tieren und zur Bekämpfung der sie befallenden Seuchen, sowie zur Abwendung der aus der Tierhaltung und der aus der Verwertung der Tierkörper und der tierischen Produkte mittelbar der menschlichen Gesundheit drohenden Gefahren erforderlich sind.“

Unter Vollziehung des Veterinärrechtes versteht man die gesamte Tätigkeit aller Veterinärbehörden.

Quelle: www.noe.gv.at

Österreichisches Tierschutzgesetz
Ziel dieses Bundesgesetzes ist der Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere aus der besonderen Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf.

1. Tierhaltungsverordnung
Regelt Haltungsbedingungen für Pferde und Pferdeartige, Schweine, Rinder, Schafe, Ziege, Schalenwild, Lamas, Kaninchen, Hausgeflügel, Straußen und Nutzfische

2. Tierhaltungsverordnung
Regelt Haltungsbedingungen für alle anderen Tierarten – auch Hund und Katze

Hundehaltegesetz
Ergänzend für Niederösterreich

Hundeführschein
Ergänzend für Wien

Washingtoner Artenschutzübereinkommen
Enthält wichtige Informationen für die Halter von Exoten