Katzen

Tippi (ehem. Diba)

Sehr geehrtes Dechanthof-Team,

vor ca. einem Jahr haben wir Diba zu uns genommen. Aus Diba wurde schnell Dibi und schließlich Tippi. Meine Schwester nennt sie Fibi und Fibs. Das lässt das Kätzlein völlig kalt – ist sie doch taub. Die Benutzung des Kisterl hat anfänglich zu Missverständnissen geführt – das Lackerl jetzt in die Kiste oder, wie jetzt, doch besser darunter?! Der Zweck des Katzenstreus scheint gleichsam ein Mysterium zu sein. Tippi steigt aus der Kiste und scheint sich zu fragen: „Was riecht denn bei uns hier so streng?“. Nach intensiven Diskussionen konnte ein Teilerfolg erzielt werden.

Als kleines Kätzchen dürfte Tippi nicht viel gelernt haben, so waren für sie etwa Schnur- und Mäuschenspiele eher ein „böhmisches Dorf“.

Tippis Geschnurre entwaffnet selbst die pfauchenden, Grimassen schneidenden Großkatzen – die beiden ziehen irritiert ab. Wirkliche Freundschaft wird sich hier wohl nicht mehr entfalten. Manches Mal hat man den Eindruck, unsere „Michl“ passt auf Tippi auf, zu nahe darf Tippi aber dann doch nicht kommen.

Im Winter hat das Freie nicht gelockt, umso reizvoller war die Natur im Sommer.

Der keine Sonnenschein ist zwar mittlerweile blind. Doch fühlt sie sich wohl und managt ihre Handicaps bravourös, sogar die Treppe schafft sie mit links (naja, so gut wie). Die Kisterlaffäre allerdings ist um eine Facette ergiebiger geworden. Neuerliche Gesprächsrunden waren die Folge. Fazit – Unterlagen für Hundewelpen.

Alles in Allem, hat sich Tippe gut eingelebt. Wie gesagt, im Sommer schätzt sie die Luft und das Grüne. Immer wieder gibt es Leckerlis, Leute sind herum und helfen ihr, streicheln, bemühen sich um sie. Tippi fühlt sich wohl und wir freuen uns, sie bei uns zu haben.

Alles in Allem ist Tippi glücklich und wir sind es auch!

Liebe Grüße!
Tippi und Frauchen

Dezember 2019